Welche Sprache?

Eine KRITIKFABRIK im Rahmen des Dramatiker*innenfestival Graz.

„Welche Sprache?“ wurde bei der 8. KRITIKFABRIK als vielschichtige Frage in den Raum gestellt und mehrsprachige TheaterautorInnen und ÜbersetzerInnen eingeladen, um gemeinsam mit dem Publikum über die Nichtnationalität und Grenzenlosigkeit der Sprachen und das Leben und Schreiben in mehreren Sprachräumen zu diskutieren.

Im DRAMA FORUM von uniT schreiben AutorInnen, die sich fließend zwischen (Sprach-)Welten bewegen, mindestens eine Mutter- und vielleicht auch eine Vatersprache haben und alle auf der Suche sind nach ihrem ganz eigenen, grenzüberwindenden Klang. Unsere AutorInnen sind ein Spiegelbild der Gesellschaft, in der wir leben. Und wenn wir es uns erlauben, Nationalsprachen in Frage zu stellen, wagen wir uns auch an die These: Gibt es überhaupt eine deutschsprachige Literatur? Die Einführungsworte zur Kritikfabrik beschäftigten sich mit Heinrich von Kleist – ein deutscher Schriftsteller? Oder ein Schriftsteller, der die deutsche Sprache auf sonderbare Weise hat stocken lassen, den Atem anhalten lassen – um auf die Sprache der Poesie aufmerksam zu werden, die nicht Deutsch ist?

Über viele Wege, in der Musik, im Diskurs, über bildende Kunst, in Gesprächssituationen mit AutorInnen der Vielsprachigkeit, am gemeinsamen Mittagstisch, wurde versucht, den Sprachen nachzuspüren, zu suchen, wagen und zu hinterfragen…

Mit: Katerina Cerna, Rhea Krcmárová, Mirko Maric, Mehdi Moradpour, Fiston Mwanza Mujila, Thomas Perle, Barbara Romen, Gunter Schneider, Jakob Suske, Sina Tahayori, Peter Waterhouse, dem Versatorium, SchauspielerInnen des Schauspielhauses Wien und vielen anderen.

F O T O S

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