Welche Sprache?

Eine KRITIKFABRIK im Rahmen des Dramatiker*innenfestival Graz.

Am 4. Juni 2016 widmete sich die Veranstaltung von 10 – 15.30 Uhr der vielschichtigen Frage Welche Sprache?.
Mehrsprachige Theaterautor_innen und Übersetzer_innen wurden eingeladen, um gemeinsam mit dem Publikum über die Nichtnationalität und Grenzenlosigkeit der Sprachen und das Leben und Schreiben in mehreren Sprachräumen zu diskutieren.

Mit: Katerina Cerna, Rhea Krcmárová, Mirko Maric, Mehdi Moradpour, Fiston Mwanza Mujila, Thomas Perle, Barbara Romen, Gunter Schneider, Jakob Suske, Sina Tahayori, Peter Waterhouse, dem Versatorium, SchauspielerInnen des Schauspielhauses Wien und vielen anderen.

Fotos

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Gespräch/Stoff

Eine KRITIKFABRIK mit Objekten aus der Sammlung Menzel, Wien.

Am Dienstag, 10. März 2015 gab sich die KRITIKFABRIK von 12:00 bis 20:00 Uhr im Theater am Lend außergewöhnlicher Textilkunst aus dem nordafrikanischem Raum hin: musisch, textuell, ästhetisch, gestaltend als auch lebensweltlich verankert. Auch diesmal wurden Besucher_innen und Expert_innen wieder zu Gesprächspartner_innen.

Fotos

Leitung und Konzept: Peter Waterhouse, Renate Anna Menzel, Edith Draxl und Gäste
mit: Paul Vandenbroeck, Malika Grasshoff (MAKILAM), Gunter Schneider, Barbara Schneider, Ulrike Nöbauer, Peter Rosmanith, Bernhard Heindl, Mina Ennahkami, Alexandra Marics, Heinz Meyer u.a.

Eine Veranstaltung von uniT und menzel GALERIE NORDAFRIKA

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Mai 2014: KRITIKFABRIK zur Funktion des Textes im zeitgenössischen Theater

 
Im Rahmen der Interpretationssache14 findet am Sonntag, 25. Mai 2014, von 11.00 bis 20.00 Uhr eine Kritikfabrik zur Funktion des Textes im zeitgenössischen Theater statt.

Ausgehend von Dieter Roths Text Murmel und seiner Übertragung in das Gesamtkunstwerk Murmel Murmel an der Berliner Volksbühne werden sich Theatermacher_innen, Autor_innen und Theoretiker_innen einen Tag lang mit der Frage der Bedeutung des Textes für das Theater auseinandersetzen. Das Publikum ist eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.

Wann: 25. Mai 2014 (Sonntag) / 11.00 – 20.00 Uhr
Wo: Theater am Lend / Wienerstraße 58a, 8020 Graz

Eintritt frei!
Kommen und gehen ist den ganzen Tag möglich.
Wir freuen uns auf Sie!

 

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Essay von Peter Waterhouse zur KRITIKFABRIK / The Translation Hotel

 
Peter Waterhouse hat zum Anlass der Kritikfabrik „The Translation Hotel“ einen Text verfasst. Einen Ausschnitt daraus las er zu Beginn der Veranstaltung im Theater am Lend vor.
Hier gibt es den gesamten Text zum Download.

Warum gibt es in Österreich und in Europa das Fremdenrecht und die Fremdenpolizei, warum gibt es die Asylgesetze? Warum gibt es Gesetze, die Geltung haben nur für Menschen, die nicht Österreicher sind? Warum wird unterschieden zwischen Menschen, die in Vietnam oder Bengalen oder Pakistan oder Österreich geboren sind? Und warum gibt es keine unterschiedlichen Gesetze für Zehnjährige, Elfjährige, Zwölfjährige oder Dreißigjährige, Vierzigjährige, Schwarzhaarige, Rothaarige, Blondhaarige, Große, Kleine? Warum keine unterschiedlichen Strafgesetze für Menschen, die in Wien, in der Steiermark, in Kärnten und in Tirol geboren sind oder im Dorf und in der Stadt? Auf alle diese Fragen könnte ich Antworten geben. Ich will aber nicht so tun, als ob ich auf alle Fragen gut begründete Antworten geben könnte. Warum bietet die Universität Wien im laufenden Semester eine Ringvorlesung zum Thema Asylrecht und Migration an, in welcher die Frage nicht gestellt wird, warum es in Österreich das Fremdenrecht und die Fremdenpolizei gibt? Oft sind die Fragen besser als die Antworten. Führen uns die Fragen in bessere Richtungen als die Antworten?

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Jänner 2014: The Translation Hotel

 
Am 19. Jänner 2014 findet die erste Kritikfabrik des neuen Jahres statt.

Fast einen Tag lang widmet sich die Kritikfabrik dem Diskurs über reale Grenzen und Grenzen im Kopf und diskutiert die Möglichkeiten von Grenzüberschreitungen.

Die Kritikfabrik stellt die Situation von Flüchtlingen in Österreich in den Mittelpunkt, präsentiert das in Augsburg entwickelte Modell des ‚Grandhotel Cosmopolis‘ und beleuchtet Perspektiven, soziale und geistige Grenzen durchlässiger zu machen.

Mit Beiträgen aus der Praxis, der Forschung und der Kunst werden ungewöhnliche Wege beschritten und neue Räume eröffnet: The Translation Hotel.

Eine Veranstaltung von uniT in Kooperation mit GRAWE, AAI und Caritas.
 
 
19. Jänner 2014
11.00 bis 20.00 Uhr

Theater am Lend
Wienerstraße 58a, 8020 Graz

Eintritt frei!

Info:
uniT
+43 316 380 7480
office@uni-t.org
 
 

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Offener Brief des schwedischen Schriftstellers Jonas Hassen Khemiri

… an Justizministerin Beatrice Ask

Sehr geehrte Beatrice Ask.

Es gibt viele Dinge, die uns unterscheiden. Du bist Mitte der Fünfzigerjahre geboren, ich Ende der Siebzigerjahre. Du bist Frau, ich bin Mann. Du bist Politikerin, ich bin Schriftsteller, aber es gibt gewisse Dinge, die uns verbinden. Wir haben beide Welthandel studiert (ohne Abschluss). Wir haben ungefähr die gleiche Frisur (obwohl die Haarfarbe uns unterscheidet). Und wir sind beide vollwertige Bürger in diesem Land, innerhalb seiner Grenzen geboren, vereint durch Sprache, Fahne, Geschichte, Infrastruktur. Wir sind beide gleich vor Dem Gesetz.

Darum hat es mich erstaunt, als vergangenen Donnerstag im Radioprogramm ‚P1 Morgon’ Dir die Frage gestellt wurde, ob Dich als Justizministerin beunruhigt, dass Personen (Bürger, Steuerzahler, Wähler) behaupten, dass sie von der Polizei angehalten und nach dem Reisepass gefragt werden, nur aufgrund ihres (dunklen, nicht blonden, schwarzhaarigen) Aussehens.

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Offener Brief von Peter Waterhouse an das Bundesministerium für Inneres

DER GROSSE PROTEST

 
Sehr geehrte Frau Bundesministerin Mikl-Leitner
und sehr geehrter Herr Staatssekretär Kurz,

am Abend des 6. Februar war in der Votivkirche in Wien unter den Hunderten oder den Tausenden von Formen von caritas diese zu sehen: Malteser und Helfer konnten einen jener 60 bis 70 Hungernden und Streikenden in dem langen und breiten Riesenbett mit ich weiß nicht wie vielen Matratzen aus seiner tiefen Ohnmacht nicht mehr wecken und zwei schoben ein Bett auf Rädern durch die Kirche zum Bettrand, lösten die Tragbahre vom Fahrgestell, setzten diese neben dem Ohnmächtigen auf den Matratzen ab, fünf hoben ihn behutsam und legten ihn auf das schmale Bett, wo er sich auf die Seite rollte. Er wurde sorgfältig zugedeckt, zuoberst mit einer glitzernden Folie, und sein Bett leuchtete. Vor dem Kirchentor ist ihm erste oder schon die zweite Hilfe geleistet worden mit einer Infusion von Elektrolytlösung. Anschließend ist er im Krankenwagen des Malteser Ordens in das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder gebracht worden.

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